Quid pro quo: Vernetzte Forschung in den Kunstwissenschaften

Um in der stetig wachsenden Masse der verfügbaren Daten nach wissenschaftlichen Kriterien suchen und Daten verschiedener Quellen möglichst effizient abgleichen zu können, sind qualitativ hochwertige, standardisierte und frei zugängliche (Referenz-) Daten aus vertrauenswürdigen Quellen wie spezialisierten Verbünden,elektronischen Sammlungskatalogen und auch institutions-übergreifenden Bilddatenbanken unabdingbar. Im weltweiten Netzwerk von Linked Open Data (LOD) werden relevante Referenzdaten aus Archiven, Bibliotheken, Museen und Forschungseinrichtungen zu Personen, Kunstwerken, Orten, Institutionen, Gattungen und vielem anderem mehr dank standardisierter Ontologien (wie CIDOC-CRM) über unterschiedlichste Datenbestände hinweg recherchier- und kombinierbar. In diesem System von Wissensvermehrung spielt das Prinzip von „Geben und Nehmen“ bzw. „Quid pro quo“ eine fundamentale Rolle in der Qualitätssicherung,Zusammenführung und Auswertung unterschiedlichster kunsthistorischer Datenquellen.

 

Organisatoren

Thomas Hänsli, Universität Zurich  / ETH Zürich
Matthias Oberli, Swiss Institute for Art Research (SIK-ISEA), Zürich / Lausanne

 

Kontakt

Thomas Hänsli
Matthias Oberli